Freitag, 18. Juni 2010

Rappen lernen - Die Vorbereitungen

Diese Vorgehensweise welche ich in meinem Blog präsentiere ist keine Pflicht, doch eine sehr gute Methode mit der ich sehr zufrieden bin und auch gute Ergebnisse erzielt hast.

Du hast dich jetzt dazu entschieden ein Album/Mixtape usw. zu veröffentlichen und dazu gehört einiges an Organisationsfragen, welche du vorher klären solltest:

1. Was möchte ich mit diesem Musikwerk aussagen?

Willst du eher ein persönliches Album machen? Konzentrierst du dich eher auf Partysongs oder Battletracks? Willst du ein guten Mix aus allem?

Nimm dir für diese Entscheidung wirklich sehr viel Zeit, auch wenn es noch so nichtig klingt ist gerade diese Vorbereitungsphase die Wichtigste an deiner Produktion.

2. Woher kriege ich die Beats?

Bist du musikalisch veranlagt und kannst selber Beats bauen? Hast du Kontakte, welche dir Beats liefern können? Musst du dich auf Freebeats beschränken?

Gerade das ist eine sehr wichtige Frage. Du kannst dich nicht dazu entschließen ein Album zu produzieren, wenn du keine exklusiv Beats hast und auch nicht weißt wo du sie herkriegst.

3. Was für Beats möchte ich?

Legst du eher Wert auf geile Drums? Stehst du eher auf ruhige melodische Beats? Oder doch eher die rockige E Gitarre?

Je besser du weißt wie deine Musik am Ende klingen soll, umso strukturierter und leichter fällt es dir.

4. Warum mache ich das Album?

Machst du das Album für dich? Möchtest du damit Fans gewinnen? Hast du einfach nur Spass an der Sache?

Diese Frage ist auch sehr entscheidend für deine Vorgehensweise und sorgt auch für die dementsprechende Motivation am Ball zu bleiben.

5. Was für Textthemen möchte ich präsentieren?

Überlege dir sehr genau, was du textlich präsentieren möchtest und auch wirklich schreiben kannst. Wenn du eher der sensible Typ bist, der in irgendeinen Dorf am Ende der Welt wohnt, ist dieser arrogante Battlerap wohl nicht gerade deine Stärke und auch sehr unglaubwürdig.

6. Wieviel Zeit möchte ich mir für die Produktion nehmen?

Das ist eine ganz wichtige Motivationsfrage. Ich kenne Arbeitstiere die innerhalb einer Woche ein ganzes Album auf die Beine stellen. Andere hingegen schrauben mehrere Jahre an ihren Liedern. Eine direkte Zeitvorgabe ist aber immer gut um zu wissen, wie viel Arbeit man reinstecken muss und auch in der Lage ist.

7. Wie strukturiere ich die Songs?

Mir persönlich fällt es immer leicht eine imaginäre Trackliste zu erstellen, sobald ich die Beats habe und mich an die Texte setzen will. Das gibt mir schon mal das Gefühl, das es nicht mehr lange dauert bis das Album fertig ist, obwohl ich noch nicht mal 1% Leistung gezeigt habe und gibt mir auch schon mal eine gute Struktur mit der ich meine Songs gestalten kann.

8. Wie soll das Musikwerk heißen?

Jeder Mensch ist anders. Ich persönlich habe mein Album immer bereits geistig vor meinem Kopf eh ich mit der Produktion begonnen habe, daher fällt es mir relativ leicht am Anfang bereits einen Namen auszusuchen.

Natürlich kann man auch erst am Ende der Produktion sich für einen Namen entscheiden. Wichtig ist jedoch, dass der Name auch zum Konzept des Albums passt. Ein Name wie "Blutrausch" passt kaum zu einer CD, die voller Blümchenrap und Sonnenschein handelt.



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Donnerstag, 17. Juni 2010

Rappen lernen - Dein erstes Release

Du bist jetzt schon eine Weile am Rappen und sicher kam dir schon der Gedanke in den Kopf, wie geil es wäre, wenn du dein erstes eigenes Album machst.

Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, werde ich mehrere Postes brauchen um dir die ganze Organisation, Vorbereitung usw. zu erklären, da diesmal noch mehr Aspekte hinzukommen als wenn du einen einfachen Song machst.

Ich persönlich empfehle dir, aber möglichst früh mit der Produktion deiner eigenen Musikwerke zu beginnen, da die Motivation meistens höher ist und du dich länger mit der ganzen Thematik auseinander setzt. Du wirst mehrere Tage brüten über die Struktur, deinen Rap, was für einen Style zu präsentieren möchtest und all diese Dinge bringen dich am Ende des Tages weiter, als wenn du jeden Monat mal einen Text schreibst und aufnimmst, falls "du gerade mal Zeit hast".

Als erstes musst du für dich entscheiden, was du genau willst:

- Ein eigenes Album

- Ein Mixtape

- Eine EP

- Ein Sampler

Da ich ja kein Unmensch bin, erkläre ich auch die Begriffe:

- Das Album

Das ist die typische Releaseform welche du in jeden Laden finden kannst, oder immer in den Nachrichten hörst, wenn der Rapper "..." gerade mal wieder sein neues Album veröffentlicht.

Ein Album ist ein in sich geschlossenes Musikwerk, was eine gewisse Thematik und Struktur verfolgt und auf exklusiv Beats basiert. Dabei können 13 Lieder auf der CD sein, oder 20 Lieder je nachdem wie fleissig oder faul du bist. :)

Diese zusammenhängende Struktur auf einem Album kann je nach Wünschen gestaltet sein. Zum Beispiel kann so eine Struktur bei den Beats deutlich werden, wenn alle einen gewissen Style verfolgen und vom selben Producer stammen. Natürlich kann auch textlich ein gewisser Zusammenhang aus allen Liedern bestehen. Das liegt ganz in deiner freien kreativen Phase. :)

- Das Mixtape

Ein Mixtape ist die "lockere Form" eines Albums. Die Beats müssen nicht unbedingt exklusiv sein, sondern können aus kommerziellen Samples bestehen oder aus Freebeats. Auch muss der Zusammenhang zwischen den Liedern hier nicht so extrem sein. Viele Rapper entschließen sich zum Beispiel alle Songs die nicht gut genug für ein Album gefunden wurden noch auf ein Mixtape zu packen und mit anderen zu mischen.

- Die EP

Eine EP ist meistens die kleinere Version eines Albums und besteht aus 4 bis 10 Songs. Manche bezeichnen auch ein Mixtape mit wenigen Songs als EP, das muss man für sich selber entscheiden welche Definition man lieber mag. Entscheidend ist nur: Eine EP hat wenige Songs die auf einer Platte sind.

- Der Sampler

Meistens spricht man vom Labelsampler. Ein Sampler ist ein Musikwerk, auf dem mehrere Musiker der selben Crew/Label/Vereinigung tätig sind. Ein Sampler hat auch einen Songumfang von 5 bis 20 oder mehr Lieder. Egal ob man ein Sampler wie ein Album oder Mixtape aufbaut, entscheidend ist für diesen Begriff das mehrere Musiker daran basteln.


Das wars auch erstmal für den Anfang, im nächsten Post beschäftigen wir uns dann mit der Struktur und Aufbau eines Albums :-)



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Montag, 31. Mai 2010

Rappen lernen - Zuviel Speichel im Mund

Viele Personen können es regulieren,doch trotz allen Dingen fällt mir immer wieder auf, das einige Rapper einfach Speichelprobleme haben.

Welch ein schönes Bild: Du hast einen geilen Text geschrieben, stehst gerade vorm Mikrofon und während deiner eleganten Aufnahme spuckst du dein Ploppkiller voll und weisst eigentlich gar nicht, wie du Luft holen sollst, geschweige denn die Wörter noch ordnungsgemäß aussprichst.

So eine Situation ist nicht nur etwas eklig, sondern kann dir auch den ganzen Aufnahmetag verderben. Darum gebe ich dir hier einige Tipps vor deiner Aufnahme:

- Vermeide Getränke jeglicher Art. Vor allem Saft ist ein ziemlich ekliger Speichelförderer.

- Deine letzte Mahlzeit sollte schon einige Zeit zurückliegen. Nimmst du gerade nach einer großartigen Speise auf, kommt neben einer unzähligen Flut von ekligen Speichel, auch gleich einige Essensbrocken mit raus. Wie wunderbar!

- Iss eine Scheibe trockenes Toastbrot um dein übermäßigen Speichel zu regulieren. Damit sollten deine Spuckeprobleme eigentlich der Geschichte angehören.

Wichtig: Iss nicht zuviel trockenes Toast, sonst kann es sein das dein Mund ZU TROCKEN ist und du nicht richtig flowen kannst, weil es dir schwer fällt die Wörter auszusprechen.

- Ist dein Mund zu trocken? Dann trink einen kleinen(!!!) Schluck Wasser. Aber bloss kein Saft oder sowas in der Art, sonst endet das Ganze in einem endlosen Teufelskreis.


Ich hoffe mal mit diesen Tipps konnte ich den Einen oder Anderen helfen, um einige Alltag Probleme aus der Welt zu schaffen. :)



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Donnerstag, 27. Mai 2010

Die goldenen Regeln für eine Hook/Refrain

Wenn du einen wirklich genialen Hit schreiben willst, dann musst du besonders darauf achten wie du deine Hook gestaltest.

Diese bildet sozusagen das Grundgerüst deines Songs. In deinen Parts schreibst du detaillierter über deine Erlebnisse, Erfahrungen und Moralpredigten, doch in der Hook muss das Thema deines Songs zur Deutung kommen, damit auch der dümmste Mensch auf der Welt versteht, um was es in deinem Song eigentlich geht. :)

Ein Gefühl für die richtigen Hooks entwickelt sich im Laufe der Zeit, doch hier gebe ich dir ein paar Tipps, damit deine Hook ein richtiger Ohrwurm bildet:

1. Achte auf eine melodische Hook

In diesem Teil eines Songs muss dein Rap*Gesang* zur Geltung kommen. Es gibt unzählige Möglichkeiten dies zu gestalten doch wichtig ist, das es zum mitsingen verleitet...erst dann bleibt deine Hook auch wirklich beim Hörer hängen und findet Gefallen.

Keine Bange du brauchst nicht gezielt zu singen, dein Rap muss nur leicht angehaut sein, damit es gesangähnlicher ist und stimmiger wirkt.

Natürlich kannst du auch deine Stimme zum Besten geben und deine kleinen *Schwächen* nachträglich mit Effekten bearbeiten doch dies würde ich eher abraten, da so ein Playback bei einem Live Gig selten so gut rüberkommt.

2. Nutze Wortwiederholungen

So kompliziert es auch sein mag eine Hook zu gestalten, so einfach aufgebaut muss sie sein. Eine Hook welche nur aus einem Wort besteht, kann um einiges genialer klingen als eine gut geplante Hook an der du stundenlang gesessen hast.

Eine weitere Regel sind auf jeden Fall Wortwiederholungen. Eine Hook hörst du im Normalfall 3x in einem Song und die sollte möglichst so ansprechend wie es nur geht sein. Hör dir mal mehrere Songs von deinen Idolen an und du wirst schnell begreifen, was ich mit Wortwiederholungen meine.

3. Die Hook muss sich vom Part abheben

Man muss auf jeden Fall den Unterschied merken zwischen deinem Rappart und deiner Hook. Natürlich trägt der Beat melodisch dazu bei um sowas zu merken. Doch auch wenn du deine Hook 1x 2x mehr doppelst, damit deine Stimme kräftiger wirkt als deine Parts tragen schon zu einem erfolgreichen Ergebnis bei.

4. Sei kreativ

Mach bitte nicht den Fehler und schreib 10 Songs bei denen jede Hook gleich klingt. Auch sowas wirkt monoton und fade. Verstell mal deine Stimme und lass bei einem Battlesong mehr Aggressivität erklingen. Bei einem anderen Song kannst du mehr auf Gesang gehen. Bei den dritten Song könntest du z.b. ein Wort sich in jeder Zeile wiederholen lassen und darauf schreibst du dann noch 1 2 Wörter dazu. z.b. "My name is" von Eminem.

Mit der Zeit wird sich schon das Gefühl einstellen, wann deine Hook Hitpotenzial hat und wann sie ein absoluten Reinfall bildet. :-)



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Freitag, 14. Mai 2010

Rappen lernen - 3 Vorurteile, welche du nicht ernst nehmen darfst als Künstler

Vor einigen Zeit habe ich die Community rappers.in vorgeschlagen, als ein gutes Beispiel um mit anderen Personen in Kontakt zu treten und seine eigene Musik mal durchchecken zu lassen.

In diesem Post möchte ich einige Vorurteile aus der Welt räumen, von denen die meisten Rapper überzeugt wären, es sind Pflichtvorraussetzungen damit ein Song überhaupt als gut bewerten werden darf. Ich persönlich finde die Schwachsinn, da Musik auf freie Kreativität beruht und daher möchte ich hier einige Warnsignale geben, damit ihr euch nicht in diese Gedankengänge wiederfindet.

1. Dein Text hat keine guten Reime

Leider gibt es viele Menschen, die schauen weder auf den Sound, dein Stimmeinsatz oder auf den Sinn und Aufbau eines Textes. Ich habe schon oft erlebt das Menschen schreiben.

*Dein Text hat keine/wenige Doppelreime von daher ist er Scheiße*

In meinen Augen ist dieses Bewertungskriterium vollkommener Schwachsinn. Ein Text ist dann gut, wenn er mich persönlich anspricht und ich mit ihm zufrieden bin. Wenn dieser Text noch andere Personen auf einer Gefühlsebene erreichen kann umso besser. Ich kenne keinen normalen Menschen, der sagt "Dein Text ist scheiße, weil die Reime mies sind" ohne selber angeblich zu rappen.

2. Du musst Doubletime beherrschen, oder zumindest sehr schnell sein

Leider verwechseln viele Rapper "schnell rappen" immer mit "gut rappen". Teils liegt es daran, dass diese Kollegahfigur im Fernsehen sowas wie eine Idolrolle bei den meisten Hobbyrappern eingenommen hat, trotzdem möchte ich vor diesem Punkt warnen.

Wie ich bereits schon oft geschrieben habe ist Musik eine Gefühlssache, welche dann erfolgreich ist, wenn sie einen Menschen auf irgendeiner Ebene anspricht und Gefühle wecken kann. Nur wie kann ich z.b. Gefühle für einen Song entwickeln, wenn ich nichtmal den Text verstehe ohne ihn mehr als 3x gehört zu haben?

Klar kann schneller Rap gut kommen, besonders bei Partysongs wo der eigentliche Textinhalt eher Nebensache ist und einfach die Musik gut sein muss, ist sowas wie Doubletime eine sehr nützliche Sache um Stimmung zu erzeugen.

Es sollte aber keine Pflicht werden!

3. Du musst genauso rappen können wie *...*, damit du gut bist

Bei dem *...* kann man eigentlich jeden Rappernamen einsetzen, welcher derzeit dominierend in der Rapbranche tätig ist. Diese Aussage ist zwar eher selten vertreten, aber davor möchte ich dennoch warnen.

Mal eine Veranschaulichung:

Du bist *Peter* und versuchst wie *...* zu rappen? Damit bist du einfach *scheiße*

Und warum? Weil du niemals wie *...* rappen kannst, da du nicht *...* bist.

---> *Peter* sollte schauen wie *Peter* am besten rappen kann, damit er *gut* ist.

Wenn du ein Vorbild hast, was dich zum Rappen antreibt umso besser. Wenn du gerne einige Stilmerkmale übernehmen möchtest dann mach das, solange du sie auf deine Weise interpretierst. Aber versuche bitte niemals genauso wie dein Vorbild zu sein, denn das geht definitiv nach hinten los.


Abschließend sei noch zu sagen wenn du dich in einer Rap Community aufhälst:

Eigentlich fast jeder ist davon überzeugt, das nur er selber das Zeug zum Rapper hat und die anderen wären ja alle nur scheiße. Von daher lass dich nicht gleich verunsichern, wenn du mal ne schlechte Meinung über deine Musik kassierst. Die Person welche dich da bewertet kann sogar noch einiges Schlechter sein.

Es ist wie in jedem Bereich vom Leben. Mit der Zeit wirst du schon selber herausfinden welche Person nichts im Hirn hat und welche Menschen du eher vertrauen solltest.

Das merkst du dann schon. :)


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Dienstag, 4. Mai 2010

Rappen lernen - Mir fällt kein Thema ein!!! Das Burnout Syndrom

Wenn du bereits längere Zeit Texte schreibst und fleißig recordest wirst du eine ziemlich seltsame Entwicklung feststellen:

Du wirst von Text zu Text einfallsloser!

Das ist ein ziemlich heftiger Teufelskreis, denn je weniger dir einfällt umso deprimierter wirst du und je deprimierter du bist umso weniger Lust hast du zu schreiben usw. usw. usw.

Über was für Themen soll man den schreiben?

Dieser Satz hat mich schon monatelang matt gelegt, weil ich oft solche Burn Out Situationen hatte und nicht wusste was für Texte ich schreiben sollte.

Mir fällt ein Thema ein...ich schreibe 2 3 Zeilen...finde sie scheiße...schmeiss sie weg....und irgendwann hat man ganze Berge von Papier verbraucht und nicht mal 3 anständige Zeilen!

Doch keine Panik, solche Burn Out Situationen kann man auf verschiedene Arten bekämpfen.

1. Entspannung!

Schaff dir eine ruhige Atmosphäre für eine ruhige Arbeit! Nimm ein schönes warmes Bad, such dir eine bequeme Sitzecke zum Schreiben, mach dir eine Kerze an und entferne alle Stressfaktoren. Hast du noch Aufgaben für den Tag zu erledigen? Dann mach sie! Erst wenn alle Dinge aus der Welt geschafft sind, kannst du dich voll und ganz auf deinen Text konzentrieren.

2. Distanzierung!

Immer noch keine Textidee? Dann entferne dich von deinem Rap. Denke nicht daran, verbanne deinen Schreibblock, verstecke dein Mikro und geh einige Tage an die frische Luft und lass die Seele baumeln. Nach so 1 2 Wochen sollten dir einige Themen einfallen, über welche du rappen kannst. Natürlich kann es auch 1 2 Monate oder länger dauern. Rap ist nur ein Hobby für dich, von daher mach dir keinen Stress.

3. Mindmap!

Wenn dir weder Abstand noch Beruhigung hilft, dann lege dir ein Mindmap für Rapthemen an. Was hast du bisher alles gemacht und worüber könntest du rappen?

Beispiel für 3 min von 24 Stunden deines Tages:

1. Minute: Ich stehe auf und schalte den Wecker aus
2. Minute: Ich ziehe mich an für die Schule
3. Minute: Ich öffne mein Zimmerfenster und lass frische Luft rein

mögliche Rapthemen:

1. Minute: "Text über Sachen die mich stressen wie der Morgenwecker" "Text über Schlaf und Faulheit"
2. Minute: "Text über die Schule" "Text über die Jugendmode und was du davon hälst"
3. Minute: "Text über die globale Welt" "Text über Regen/Sonnenwetter"

Insgesamt schon 6 *mögliche* Rapthemen. Ob du damit was anfangen könntest wäre deine Sache. Vielleicht klingt diese Methode ziemlich bescheuert für dich, aber wenn du detailgetreu aufschreibst, was du den Tag gemacht hast fällt dir vielleicht irgendwas besonderes ins Auge, worauf du gerade ganz besonders Lust hast.

4. Schreib mit Freunden!

Oft kommen wieder kreative Ideen, wenn man mit begeisterten Freunden etwas zusammen macht. Gerade wenn diese Menschen keine Ahnung vom Rap haben, wird dir oft in den Kopf kommen "boor lass den Scheiss lieber mich machen" und schon hast du 1 2 ganz nützliche Zeilen aus deinem Ärger. Auch sonst können Freunde dir helfen und zu dir sagen "guck mal hin, das und das ist scheiße bzw. gut"



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Dienstag, 13. April 2010

Rappen lernen - Keine Luft mehr beim Recorden!

Sicherlich hast du diese Situation selber schon oft gehabt:

Du hast einen Text geschrieben, machst dich gerade an die Aufnahme, doch plötzlich geht dir nach einigen Zeilen die Luft aus.

So sehr wir es uns auch wünschen sind wir Menschen leider auch an die physikalischen Gesetze gebunden und müssen ab und zu Luft holen.

Daher ist mein Ratschlag für dieses Problem:

Achte direkt beim Schreiben darauf, das du genügend Atempausen einsetzt.


Wenn du weißt das es dir unmöglich ist 16 Zeilen ohne Pause zu rappen dann versuche deinen Text so aufzubauen, das du z.b. alle 3 Zeilen mal eine kurze Atempause hast.

Die Schwierigkeit bei dieser Situation ist diese Atempausen möglichst so zu setzen, dass die Songatmosphäre nicht gestört wird. Kurz gesagt: Nutze Atempausen als künstlerisches Stilmittel und lass nicht jeden anmerken, das du Luft brauchst.

Tipp: Die meisten Rapper setzen es sich als Ziel möglichst schnell zu rappen und so wenig Pausen wie möglich zu haben. Das ist zwar schön und gut für den Rapper und sicherlich eine anerkannte Leistung bei seinen Insiderfreunden, doch der normale Mensch den du ja mit deiner Musik erreichen möchtest erschwerst du somit umso mehr das Textverständnis. Natürlich ist es auch eine Frage des Images ob man schnell, oder eher langsam rappt und das Ganze hängt auch von dem Beat, deinem Text und anderen Faktoren ab.

Dieser Ratschlag wird von mir deshalb empfohlen, weil er einen sofortigen Erfolg für dich verspricht.

Wer ein wenig im Internet stöbert findet noch andere Tipps zu diesem Thema. An dieser Stelle möchte ich noch einige andere Ratschläge präsentieren:

- Cutte deinen Text in je 4 Zeilen!

Dies ist eine sehr beliebte Methode bei vielen Rappern, die Atmungsprobleme haben und diese möglichst verschleiern wollen. Der Trick ist, das du deinen Text nicht auf einmal aufnimmst, sondern immer in kleinen Portionen von 4 Zeilen. Wichtig bei dieser Methode ist das du darauf achtest, das man die verschiedenen Cuts nicht raushört, sodass es wie einmal aufgenommen klingt. Diese Methode ist sicher nicht schlecht doch ich persönlich würde davon abraten. Die Wahrheit kommt dann ans Licht, sobald man mal seinen ersten Live Gig Termin hat.


- Lerne Atmungstechniken!

Wer gerne viel Zeit für seine Atmung verwenden möchte, ist mit dieser Methode sehr gut bedient. Der Erfolg findet jedoch eher längerfristig statt und nicht sofort, wie es erwünscht ist. Am besten suchst du dir einen kompetenten Gesangslehrer, der dir ein paar Tipps geben kann. Das Lernen aus Büchern empfehle ich bei solchen Aktivitäten eher weniger, doch auch Amazon und öffentliche Büchereien sind voll mit dem Theoriewissen für die richtige Atmung.

- Treibe viel Sport!

Eine weitere Möglichkeit dein Lungenvolumen längerfristig zu steigern, wäre indem du Joggen gehst/auf dem Laufrad bist und dabei rappst. Achte aber darauf, das du deine Lunge nicht zu sehr belastest. Falls es dich zu stark beansprucht, dann reicht für den Anfang auch normales Laufen ohne das du deine Stimme nebenbei strapazierst.



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